März 5

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Weihnachten im Frühling

Thomas Krombholz

März 5, 2021


„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.“

Jedes Jahr kürt die Gesellschaft für deutsche Sprache das Wort des Jahres. 2020 – wer hätte das gedacht – war es „Corona-Pandemie“. Ein allbeherrschendes Ereignis, das uns in alle Lebensbereiche hinein verfolgt hat. Besonders spürbar waren die damit verbundenen Einschränkungen für den Einzelnen speziell in den Lebensbereichen Freunde und Gemeinschaft, Familie, aber auch Partnerschaft. Ehen sind zerbrochen, Kinder konnten ihre Eltern nicht besuchen, Großeltern ihre Enkel nicht sehen und Freunde haben sich entfremdet. „Social Distancing“ beschreibt die Johns Hopkins University als“… staying home and away from others as much as possible…“. Also nicht Abstand halten, sondern gar keinen persönlichen Kontakt.

So sinnvoll diese Maßnahme auch ist, haben viele erst dadurch bemerkt, wie wichtig ein aktives soziales Leben für sie ist. Freunde treffen, im Sportverein aktiv sein, Kultur erleben, ausgehen, andere Menschen physisch berühren. All das fehlt zurzeit. Das Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz erforscht die psychischen Auswirkungen der Corona-Krise. Die ersten Ergebnisse von Befragungen zeigen: Über zwei Drittel der Befragten sorgen sich um ihre seelische Gesundheit.

Sich nicht nahe sein zu können, löst bei vielen Menschen das Gefühl von nicht-mehr-verbunden-sein aus, was einen Teil von seelischer Gesundheit ausmacht. Obwohl Verbundensein in erster Linie aus dem Herzen kommt und nicht vom Zusammensein. Verrückt, wie einfach und gleichzeitig komplex der Mensch doch gestrickt ist. Wie können wir also trotz momentaner Entfernung (und Entfremdung) mehr für unser Verbundensein mit Anderen tun?

Eine Idee – Weihnachten im Frühjahr! Machst Du Dir auch schon im Sommer Gedanken um die Weihnachtgeschenke? Brauchst Du auch wochenlang, um das „Richtige“ für einen Geburtstag zu finden? Ich kenne etliche Leute, die zu kreativer Höchstform auflaufen, wenn es ums Schenken geht. Und ich rede nicht von denjenigen, die am Heiligmorgen noch kurz vor 14:00 Uhr in den nächsten Dekoladen rennen, um einen kristallenen Kerzenleuchter zu erstehen, der dann vermutlich nie zum Einsatz kommt 😉.

Warum nicht jetzt, heute, spätestens morgen den besten Freunden, Geschwistern, den Kindern, Eltern, Großeltern usw. eine kleine Aufmerksamkeit schicken? Ein kleines Geschenk, das von Herzen kommt und sagt: Ich denk an dich, ich hab dich lieb, du bist mir wichtig. Nichts Großes, Aufregendes, Dramatisches. Nein, ein kleines Buch vielleicht. Oder eine handgeschriebene Postkarte. Eine Portion Notfall-Schokolade oder ein Gedicht. Um damit Freude in die Herzen und ein Leuchten in die Augen zu zaubern. Denn: „Das wahre Geschenk besteht nicht in dem, was gegeben oder getan wird, sondern in der Absicht des Gebenden oder Handelnden.“ Seneca

Wenn also morgen der Postbote mit einer Schachtel „Edle Tropfen in Nuss“ mit einer handgeschriebenen Widmung vor der Haustür steht, dann könnte ich für einen Tag mein gesundes, fast zuckerfreies Leben einfach mal pausieren und am Abend genussvoll bei einem guten Glas Rotwein eine halbe Schachtel wegputzen. Sch… auf die Kalorien oder das Kilo mehr. Das trainiere ich dann übermorgen wieder ab!

Was hältst Du von dieser Idee? Wann schickst Du Dein erstes „Wichtelpaket“ im Frühjahr? Und was ist drin? Hinterlasse gerne einen Kommentar hier unten. Ich bin gespannt auf Deine kreativen Ideen.

Über den Verfasser

Über etliche Jahre selbst ein systemkonformes Rädchen als Key Account Manager in multinationalen Unternehmen arbeite ich heute als Botschafter für authentische Lebensgestaltung hauptsächlich mit frustrierten und verzweifelten Hamsterradlern aus dem Arbeitnehmer- und auch Unternehmerbereich, die so auf gar keinen Fall mehr weitermachen können und wollen, denen „ganz okay“ oder „geht so“ im Leben nicht mehr gut genug ist, sondern die endlich wieder selbstbestimmt ein wirklich geiles Leben voller Leichtigkeit, Abenteuer, Spaß und magischer Momente wollen.


In weit mehr als 500 individuellen 1-zu-1 Coachinggesprächen habe ich Menschen unterschiedlichen Alters, aus unterschiedlichen Branchen, Berufen und Hierarchien unterstützt, ihre ureigene Berufung (wieder) zu entdecken, ihre Wünsche und Träume zu formulieren und wieder mehr Sinn, Leichtigkeit, Lebensfreude und Magie in ihr Leben zu integrieren.


 Und ja, es gab solche und solche Zeiten. Rückblickend betrachtet hatten die „schlechten“, harten Zeiten auch ihre guten Seiten. So bin ich zu dem geworden, der ich heute bin – authentisch, offen, schonungslos ehrlich, mit einem feinen 7. Sinn für das Potential anderer Menschen – und doch im Herzen Kind geblieben.

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